Die Kindheit prägt uns wie keine andere Phase unseres Lebens. Bis ins hohe Alter erinnern wir uns daran, meist gerne, manchmal aber auch mit gemischten oder sogar negativen Gefühlen. In jener Zeit wurde unser Lebensweg wesentlich vorgezeichnet.

Dieses Programm reflektiert jene Zeit. Viele Werke tragen Titel, die sich auf kindliche Empfindungen oder Märchen berufen. Aber aus den Märchen sprechen Mythen zu uns, die sich keineswegs nur auf kindliches Erleben beziehen, sondern die es in allen Kulturen gibt und mit dem Erwachsensein oder Erwachsenwerden zu tun haben. Auch Grunderfahrungen der äußeren Bewegung und inneren Beweglichkeit, die uns bis ins hohe Alter innewohnen, spiegeln sich in den Musikstücken.

 

 

Claude Debussy (1862–1918), En bateau

Georges Bizet (1838–1875), aus Jeux d'enfants

Wolfgang Amadeus Mozart (1765–1791), Sonate D-Dur KV 381

Johann Sebastian Bach (1685–1750), Contrapunctus inversus 12a und 12b aus "Kunst der Fuge"

Martin Pohl-Hesse( *1959), Entdeckungen

Maurice Ravel (1875–1937), Ma mère l'Oye

 

 

Ferner werden Gedichte von Rainer Maria Rilke, Hermann Hesse und Marie-Luise Kaschnitz rezitiert.

 

 

 

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Spiegel der Kindheit